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Tiere in Eilenburg aktuelle Jahreskarte

Aktuelle Nachrichten aus dem Eilenburger Tierpark


1. April 2020

Das ist kein April-Scherz

AlpakasDie beiden Alpakas beschnuppern Familie Esel.

Nach den Maras, wo es jüngst den ersten Nachwuchs gab, gibt es nun mit den beiden Alpaka-Stuten weitere Neuankömmlinge. Aber auch sie müssen wegen der Corona-Schließung ihre ersten Wochen ohne Bewunderung der Besucher auskommen. Die beiden Stuten aus privater Hand treten die Nachfolge der Lamas an. Da sie etwas kleiner sind, eignen sie sich besser für die Haustierkoppel. Die beiden Neuen haben noch am ersten Tag nicht nur die Koppel erkundet, sondern sich auch noch mit ihren Nachbarn, der Familie Esel, bekannt gemacht, was nicht nur für die Neuen sehr aufregend war. In den nächsten Tagen soll nun auch noch ein junger Alpakahengst in den Tierpark einziehen.


25. März 2020

Mara-Nachwuchs ohne Publikum

Mara-NachwuchsDer Mara-Nachwuchs im Eilenburger Tierpark.

Sie sind so klein, dass sie noch in eine Hand passen würden. Doch sie sorgten schon in den ersten Lebensstunden doppelt für riesengroße Aufregung im Eilenburger Tierpark: Die Rede ist von den drei kleinen Maras, die hier am Montagvormittag das Licht der Welt erblickten. Zunächst fand eines der Jungen, dass das Gras außerhalb des Geheges doch viel grüner sei und schlüpfte durch den Zaun. Bis zur Wieder-Zusammenführung der Familie dank der eingreifenden Tierpfleger bedeutete dies Stress pur für die Eltern. Der Zaun wurde noch am gleichen Tag abgedichtet.

Am Dienstagmorgen folgte dann der nächste Schreck: Alle drei Jungen waren einfach weg. Tierparkleiter Stefan Teuber: "Sie waren weder bei den Eltern, noch in der unterirdischen Röhre, noch in ihrem Unterstand und auch nicht unter der großen Wurzel. Sie waren einfach spurlos verschwunden." Im Tierpark wurde verzweifelt überlegt: Hat sie ein Raubvogel geholt oder sind sie doch irgendwo der Kälte erlegen? 10 Uhr gab es die allerbeste Antwort: Nichts von dem. "Sie waren, woher auch immer, auf einmal wieder aufgetaucht", freute sich ein sichtlich erleichteter Stefan Teuber.

Trotzdem wird nun nachjustiert. Die Maras kommen in Tropicana-Quarantäne, ziehen in die Außenvoliere des Warmhauses um. Ein kleiner Elektrozaun, der sie ansonsten davon abhält, auf den Besucherpfad zu hoppeln, wurde noch am Dienstag demontiert, die unterirdische Verbindungsröhre zur Mara-Koppel gesperrt. Sicherheit geht vor, zumindest bis das Jungvolk etwas größer ist. Damit es sich nicht doch noch "der Geier holt".

PS: Der Tierparkverein bedankt sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei den inzwischen neun Mara-Paten. Mit ihrer 40-Euro kostenden Patenschaft machen sie solche kurzfristigen Baumaßnahmen im Tierpark auch in Corona-Zeiten möglich.


17. März 2020

Corona-Virus: Tierpark schließt ab 18. März

Ab Mittwoch, den 18. März, wird der Tierpark geschlossen. "Wir warten zwar noch auf den Erlass der sächsischen Staatsregierung, haben aber intern bereits alle entsprechenden Festlegungen für eine komplette Schließung ab Mittwoch getroffen", erklärte Tierparkleiter Stefan Teuber am Dienstagvormittag. Für den Tierparkverein als Träger der Freizeiteinrichtung stellt die Schließung einen herben Schlag da, da das Frühjahr traditionell zu den besucherstarken Zeiten gehört. In dem für die Mitgliederversammlung bereits vorbereiteten Finanzbericht heißt es dazu: "Unsere wichtigste Währung bleibt auch 2020 der Besucher." Im vergangenen Jahr, als der Tierpark mit 86 000 Euro einen neuen Besucherrekord erzielte, wurden allein über den Eintritt rund 220 000 Euro generiert. Stefan Teuber sagt aber auch: "Es gibt dennoch sicher noch andere, die stärker als wir betroffen sind. Unsere Saison ist lang, und wir hoffen natürlich darauf, dass wir den jetzigen Ausfall zumindest teilweise wieder kompensieren können."

Ebenfalls betroffen von der Schließung ist die Gaststätte, die sich auf dem Tierparkgelände befindet. Sie muss ab Mittwoch ebenfalls geschlossen bleiben.


16. März 2020

Der Eilenburger Tierpark bleibt geöffnet

Ja, aber er fährt auf Sparflamme. Die wohl einschneidendsten Maßnahmen für die Besucher: Sowohl das Tropicana als auch der Gastraum bleiben ab sofort geschlossen. Die Versorgung wird damit nur noch über die Fensterluke, und bei Bedarf zusätzlich über Grillstand und Getränkewagen, abgesichert. Gegessen werden kann auf dem Freisitz.

"Wir wollen damit einerseits die Möglichkeit bieten, den Tierpark als ein Anlaufpunkt im Freien auch in Corona-Zeiten zu erhalten, andererseits den engen Kontakt unter Besuchern und Personal verhindern", begründet Tierparkchef Stefan Teuber dieses Vorgehen. Enger Kontakt ließe sich beim Offenhalten des Tropicanas, wo in besucherstarken Zeiten in der Regel derzeit immer noch ein Tierpfleger vor Ort ist, aber nicht vermeiden, so dass der Vorstand diese Maßnahme auf elektronischem Weg im Umlaufverfahren so treffen musste.

Abgesagt wurden zudem bis auf Weiteres sämtliche Kindergeburtstage und Führungen sowie die für den 26. März geplante Mitgliederversammlung.


28. Februar 2020

Freud und Leid bei unseren Tieren

Göttinger MinischweineUnsere Göttinger Minischweine

Bei den Göttinger Minischweinen, zwei Sauen und einem kastrierten Eber, gibt es demnächst noch einen Eber, der im Tierpark Hirschfeld wegen Inzuchtgefahr ausziehen muss. Der Sechsjährige, der damit durchaus schon zu den reiferen Semestern zählt, darf bei den Eilenburger Minischweinen nun gern noch zwei, drei Jahre für Nachwuchs sorgen.

Kolkraben folgen auf den Uhus

UhuDas war unser Uhu.

Der letzte Uhu im Eilenburger Tierpark ist altersbedingt verstorben. Er hatte zuletzt nach dem Ableben seines Partners im vergangenen Jahr hier alleine gelebt. Die beiden Uhus selbst kamen bereits 2007 als Fundtiere über den Tierpark Eisenberg an die Mulde. "Ihr genaues Alter kennen wir damit gar nicht", so Tierparkchef Stefan Teuber.
Die Voliere soll nun aber nicht wieder mit der größten Eulenart besetzt werden, sondern mit Kolkraben. Es handelt sich dabei um den mit über 60 Zentimeter größten Singvogel der Welt, der auch als Götter- und Galgenvogel bekannt ist. Im Mai oder Juni zieht zunächst ein junger Kolkrabenmann nach Eilenburg um. Der Kolkrabe, der mit einem Transport des Hoyerswerdaer Zoos aus den Niederlanden kommt, soll dann aber noch ein Weibchen an seine Seite bekommen.

Alpakas sind die neuen Lamas

Abschied von den LamasLamafohlen wurden jedes Jahr geboren.

Der Eilenburger Tierpark möchte künftig statt der Lamas Alpakas zeigen. Diese Entscheidung wurde auch dadurch begünstigt, weil Publikumsliebling Lama Oskar inzwischen verstorben ist. Oskar, der sich im Gegensatz zu seinen Frauen auch am Halfter führen ließ, war 2005 in den Tierpark gekommen. Er hatte bei seinen Stuten Schoko und Sahne, für die nun ein neuer Besitzer gesucht wird, für viel süßen Nachwuchs gesorgt. Ein Alpakahengst wird jedenfalls noch vor Ostern aus dem Tierpark Hirschfeld an die Mulde umziehen. Er bekommt eine schwarze und eine braune Alpakastute von einem privaten Züchter aus Oschersleben an seine Seite.


27. Februar 2020

Der erste Nachwuchs im Eilenburger Tierpark 2020

Unsere zwei FerkelUnsere zwei Ferkel.

Wollschwein Alf II. hat an den beiden jungen Sauen Brunhild und Kriemhild offensichtlich Gefallen gefunden. Zunächst hat nun Kriemhild für Nachwuchs gesorgt, wobei von ihrem ersten Wurf allerdings nur zwei der vier Ferkel lebend zur Welt kamen. Dafür sind diese quicklebendig und werden, voraussichtlich ab Ende März, dann auch die Streicheleinheiten der Besucher entgegen nehmen. Sie können dabei aber auf Verstärkung hoffen. Denn auch von Brunhild erhofft sich der Eilenburger Tierpark in der nächsten Zeit Ferkel.

Nachwuchs wird demnächst übrigens auch bei den Maras und bei den Ziegen erwartet. Auch bei den Miniponys sollte es klappen. Ob allerdings der noch sehr junge Eselhengst Billy bei Eseldame Peggy Erfolg hatte und der ebenfalls noch sehr junge Hutaffe August der Starke schon bei seinen Frauen punkten konnte, muss abgewartet werden.


21. Februar 2020

Neuigkeiten aus dem Tropicana

RothandtamarinEiner unserer Rothandtamarine

Das haben die beiden Rothandtamarine richtig clever angestellt. Die Brüder, die kurz vor der Eröffnung des Tropicanas am 15. November vorigen Jahres quasi als temporär gedachte Besetzung für die nicht beschaffbaren Kaiserschnurrbarttamarine nach Eilenburg kamen, haben die Tierpflegerinnen um den Finger gewickelt. "Unsere Frauen haben sich in die schwarzen kleinen Teufel verliebt", bringt es Tierparkchef Stefan Teuber auf den Punkt. Abgeben ist damit keine wirkliche Option mehr. Sie dürfen bleiben. "Zumindest zur Hälfte" schränkt Stefan Teuber ein. "Denn mit dem Köthener Zoo wurde ein Tausch Männchen gegen Weibchen vereinbart, der am vorigen Mittwoch erfolgte."

Sissi bekommt neuen Braunschweiger Partner

Auch das Goldkopflöwenäffchen Sissi soll nicht mehr lange allein bleiben. Ihr Partner, den die Eilenburger vom Braunschweiger Zoo abgekauft haben, kam wohl schon krank an die Mulde, konnte sich zuletzt nicht mal mehr auf dem Baum halten konnte und musste eingeschläfert werden. Stefan Teuber: "Hier werden wir mit Braunschweig eine faire Regelung finden müssen." Voraussichtlich bekommt Sissi, die ganz offensichtlich auch allein gut zurecht kommt, aber einen nächsten Braunschweiger an ihre Seite. Doch auch ansonsten gibt es in dem Tropicana durchaus Aufregung. Für die größte sorgten vor wenigen Tagen ausgerechnet die Boas, die die Besucher in der Regel meist nur still liegend unter der Rotlichtlampe beobachten.

Boa wird von Straußenhahn gelockt

Es handelt sich dabei um zwei über zwei Meter große Weibchen. Vorstandsmitglied Peter Müller erinnert sich an die Geschehnisse so: " Ich erhielt an einem Vormittag gegen 9.30 Uhr den Anruf, dass eine Boa aus der Hütte raus und im Tropicana unterwegs ist." Der Rödgener, der schon Tiere zwischen Maus- und Pferdegröße trainiert hat, eilte sofort in den, zum Glück Besucher leeren, Tierpark. "Keine Minute zu früh", schätzt er ein. Die Boa hatte sich nämlich bereits einen Straußenwachtelhahn geschnappt und wollte damit unter der Heizung verschwinden. "Da war alle Kraft notwendig, um das in letzter Minute zu verhindern", erklärt der durchaus das Zupacken gewohnte Peter Müller, der auch Erfahrung mit verschiedensten Schlangen hat. Wäre es so gekommen, hätte man die gesamte Verkleidung abbauen müssen. Das und damit auch die Schließung des Tropicanas an diesem Tag konnte in letzter Minute verhindert werden.

Schlangen sind Ausbruchskünstler

"Schlangen sind reine Ausbruchskünstler", resümiert Stefan Teuber, der übrigens wegen eines Klinikaufenthaltes selbst nicht eingreifen konnte, im Nachhinein. Hinzu komme, dass die Schlangen, die im Tropicana ideale Bedingungen vorfinden, sehr agil sind. Er führt weiter aus: "Sie haben damit aber auch ordentlichen Appetit." Mit dem Straußenhahn, der als einer von zweien ohnehin nicht auf Dauer im Tropicana hätte bleiben können, haben die Eilenburger jedenfalls Lehrgeld bezahlt. Und reagiert. Das Drahtgitter über der Boahütte, dass die Ausreißerin mit gewaltiger Kraft einfach aufgedrückt hat, wurde inzwischen noch einmal verstärkt. Zudem hat sich der unerwünschte Ausflug für die Boas auch anders ausgewirkt: Die Würgeschlangen, die sich von Vögeln und kleinen Säuger ernähren, bekommen seitdem öfter Futter angeboten.


Und übrigens, die Jahreshöhepunkte sind unter "Veranstaltungen" für 2020 festgeschrieben. Die Angebote für Kindergeburtstage stehen unter "Sonstige Angebote".


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