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Tiere in Eilenburg aktuelle Jahreskarte

Aktuelle Nachrichten aus dem Eilenburger Tierpark


12. September 2020

Jetzt wird gehopst

Mit einem mutigen Sprung erobert das Känguru sein neues Gehege.Mit einem mutigen Sprung erobert das Känguru sein neues Gehege.

Gestern haben wir die Katze aus dem Sack gelassen, äh, das Känguru natürlich. Mit kühnem Sprung auf die Wiese. Es sind sogar zwei: Jack und Johnes, zwei Jungs aus dem Delitzscher Tierrgarten. Und bei dem schönen Wetter kann man bei aller Aufregung schon mal ein Sonnenbad nehmen.

Derweil warten wir immer noch auf die nächsten Minischweinferkel.
Die machen es richtig spannend.

Jack und Johnes.

Jack oder Johnes?

 


6. September 2020

Kleine Veranstaltungen sind machbar

Blick in den Pavillon.Gottesdienst im Tierparkpavillon.

Kleine Veranstaltungen sind machbar. Am letzte Augustwochenende der Schulanfang und Anfang September der Gottesdienst. Es fanden sich 50 Mitglieder der evangelischen Gemeinde ein. Zum vierten Mal übrigens schon im Tierpark. Aber Halloween im Tierpark fällt dieses Jahr aus. Eine Großveranstaltung ist für uns nicht zu stemmen. Nur an der Weihnachtsveranstaltung wollen wir festhalten. Wenn auch in etwas anderer Form als sonst.


18. August 2020

So viel Nachwuchs!

Die ersten Mini-Ferkel wuseln herum.Die ersten Mini-Ferkel wuseln herum.
Fünf Damwildkälber können entdeckt werden.Fünf Damwildkälber können entdeckt werden.

Viel Nachwuchs dürften ein guter Grund sein, um den Tierpark zum Ferienende noch einmal einen Besuch abzustatten. Die ersten Mini-Ferkel sind seit wenigen Tagen da und weitere unterwegs. Auch den dreifachen Mara- Nachwuchs haben manche Besucher noch nicht gesehen. Mit etwas Glück erblicken auch die ersten Ziegen des Jahres noch in den Ferien das Licht der Welt, während die beiden im Mai geborenen jungen Lisztaffen schon wie Profis unterwegs sind. Und schließlich sollen die fünf Damwildkälber nicht vergessen werden, der junge Hirsch wurde damit erstmals Papa.

Bilder der Lisztaffen und Maras sehen Sie weiter unten auf dieser Seite.


5. August 2020

Noch sind Ferien

doch der Schulanfang kommt auch 2020 in den Tierpark

Schulanfang im Tierpark.Plakat der Veranstaltung

Sonnabend, 29. August
Beginn: 13.00 Uhr

Der Eilenburger Tierpark gratuliert allen Schulanfängern und lädt zu einem Nachmittagsspaziergang ein. Man hat schließlich nur einmal Schulanfang!

Nach den Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie fährt an diesem Tag nach langer Pause wieder die Parkeisenbahn. An diesem Tag dürfen sich die Schulanfänger über eine tierisch gefüllte Tüte freuen, die am Zuckertütenbaum des Tierparks für sie wächst, dabei haben sie selbst auch freien Eintritt.

Wir gewährleisten die Einhaltung des Abstandsgebotes, bei Nutzung der Parkeisenbahn besteht Maskenpflicht (ab 6 Jahre).

Zumindest der Schulanfang soll im Eilenburger Tierpark (fast) wie gewohnt gefeiert werden. "Nachdem wir schon auf das Oster- und das Tierparkfest verzichten mussten, wollen wir unseren Besuchern zumindest im Sommer ein klein wenig Abwechslung bieten", erklärt Tierparkleiter Stefen Teuber. Der Zuckertütenbaum, von dem sich zum sächsischen Schulanfang am 29. August jeder Schulanfänger eine Tüte aussuchen darf, wird jedenfalls bereits fleißig gegossen. Wie in den Vorjahren auch, erhält das frisch gebackene Schulkind zudem freien Eintritt. Für Kurzweil sorgen am letzten August-Wochenende am Sonnabend (und zusätzlich am Sonntag) jeweils ab 13 Uhr auch die geöffnete Spielweise, der Lotterie- und Ballonverkauf sowie die Eisenbahn. "Wie beim öffentlichen Nahverkehr auch, besteht bei der Eisenbahn für über sechsjährige Passagiere aber Maskenpflicht", wirbt Steffan Teuber um Verständnis. Wer seine Maske vergessen hat, könne aber eine solche im Tierpark erwerben. Im Eilenburger Tierpark, der trotz der Corona-Schließzeit im Frühjahr auch in diesem Jahr wieder die 80 000er-Besuchergrenze überschreiten will, werden derweil weitere Änderungen vorbereitet. Die wichtigste für die Besucher: Ab Herbst sollen auf die Koppel zwischen den Maras und den Miniponys zwei männliche Benett-Kängerus einziehen. Für die kleinen Kängerus, die derzeit noch im Delitzscher Tiegarten leben, wird derzeit gerade ein Quartier im Haustierhaus geschaffen. Im Eilenburger Tierpark, in dem in diesem Jahr auch kein Halloweenfest stattfinden kann, freut man sich daher besonders auf das Zuckertütenfest. Außerdem wird im Tierparkverein darauf gehofft, dass der traditionelle Jahresausklang "Weihnachten im Tierpark" am 23 . und 24. Dezember stattfinden kann.


3. August 2020

Fleißige Maras!

Das Weibchen hat Ende Juli zum zweiten Mal in diesem Jahr Nachwuchs bekommen.Das Weibchen hat Ende Juli zum zweiten Mal in diesem Jahr Nachwuchs bekommen.

Bei den Maras, die im Eilenburger Tierpark seit dem Spätherbst im Außengehege des neuen Tropicanas und auf einer angrenzenden Wiese hoppeln, gibt es bereits zum zweiten Mal Nachwuchs. Die Eltern, die inzwischen die Namen Bianka und Bernhard bekommen haben, fühlen sich offensichtlich in ihrem neuen Zuhause richtig wohl. Nachdem die beiden Pampashasen, die ursprünglich in Südamerika beheimatet sind, bereits in Coronazeiten und damit unter Ausschluss der Öffentlichkeit Nachwuchs bekommen und aufgezogen haben, machten sie nun das genaue Gegenteil. "Sogar unter den Augen von Besuchern kamen am Dienstag (28.7.) die drei kleinen Maras zur Welt", freut sich Tierparkleiter Stefan Teuber. Vielleicht, so eine andere Vermutung, hat die Mara-Mama auch einfach nur so lange gewartet, bis der März-Nachwuchs ein neues Zuhause gefunden hatte. Der Auszug in den Geraer Tierpark war jedenfalls nur eine Stunde zuvor erfolgt. Maras, die im Durchschnitt acht Kilogramm auf die Waage bringen, tragen in der Wildnis nur einen Wurf jährlich aus. In menschlicher Obhut können es aber bis zu vier Würfe sein. Der Tierpark freut sich über den Zuwachs, der ab dem letzten Juliwochenende auch auf die Mara-Wiese neben dem Tropicana darf. Die etwa faustgroßen Hasen dürften das nach der Wiedereröffnung ohnehin spürbare rege Besucherinteresse weiter steigern.

Bis zum 30. Juni waren im Eilenburger Minizoo 31 500 Gäste und damit nur 3500 weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Rekordjahr 2020 gezählt worden. Die Zahl von 80 000 Besuchern hat der Tierpark damit inzwischen für 2020 wieder fest im Visier.


26. Juli 2020

MDR Musik-Mix-Mobil im Tierpark

DJ Hagen erhält von Silvio Zschage zur bleibenden Erinnerung an diesen Nachmittag ein DAB+ Radio. Er hatte den MDR SACHSEN-Moderator nach Eilenburg eingeladen.DJ Hagen und Silvio Zschage vom MDR SACHSEN.
Frank aus Wölpern hatte beim Musik-Rätsel GlückFrank aus Wölpern hatte beim Musik-Rätsel Glück.

Den Sommer trotz aller Schwierigkeiten genießen – mit diesem Credo tourt das MDR-Sachsen Morgenradio mit Moderator Silvio Zschage im Corona-Sommer 2020 durch die Lande. Am Sonntag, dem 26. Juli, machte der öffentliche Radiosender auf Einladung des Eilenburger DJ und Tierparkfans Hagen Enge mit seinem Musik-Mix-Mobil bei uns Station. Sein Versprechen: "Ich bringe gute Musik, guten Klang und gute Laune mit", machte Silvio Zschage an diesem Nachmittag wahr, unterstützt von DJ Hagen Enge, der schon vorab für Stimmung sorgte. Rund 200 Gäste nahmen diese Einladung gern an, eine höhere Besucherzahl wurde von den kräftigen Regenschauern am frühen Sonntagnachmittag verhindert. Für den Eilenburger Tierparkverein war es auf jeden Fall eine lohnende Aktion, zumal der Rundfunksender auch noch im Nachgang mit verschiedenen kurzen Einspielungen auf den Minizoo in der Muldestadt aufmerksam gemacht hat.

Silvio Zschage im Alpaka GehegeSilvio Zschage im Alpaka Gehege.

Fotos: MDR/Tobias Koch


13. Juli 2020

Halbjahresbilanz

Nachwuchs bei den LisztaffenNachwuchs bei den Lisztaffen

Corona hat auch die Verantwortlichen im Eilenburger Tierpark vor besondere Herausforderungen gestellt. Noch ist das Ganze auch nicht durchgestanden. Dennoch blickt Tierparkleiter Stefan Teuber optimistisch in die Zukunft. Da der Besucher in dem vereinsgeführten Tierpark die wichtigste Währung ist, führt er zur Untersetzung dieser Aussage vor allem beeindruckende Besucherzahlen ins Feld. Obwohl der Minizoo in seiner Frühlings-Hauptsaison sieben Wochen schließen musste, das Tropicana einen weiteren Monat nicht öffnen durfte, zählte die Freizeiteinrichtung bis zum 30. Juni 31 500 Gäste. "Das sind nur 3500 Besucher weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Rekordjahr 2019, als es am Ende 86 000 Gäste waren", ordnet der Tierparkleiter das Ganze ein. Dabei habe der Tierpark sicher davon profitiert, dass nach den coronabedingten Einschränkungen alle einfach nur raus wollten. "Zudem merken wir, dass sich ganz viele Leute in diesem Jahr im Urlaub Ziele vor der Haustür suchen." Insofern rechnet der Tierparkverein auch mit einem guten Sommer. Dafür spricht eine weitere Zahl. Erstmals in der Tierparkgeschichte überhaupt gibt es derzeit mehr als 1000 gültige Jahreskarten, die ab Ausstellungsdatum immer für 365 Tage gelten. Offensichtlich hat sich herumgesprochen, dass es im Tierpark immer etwas zu entdecken gibt. Ganz oben in der Gunst der Besucher stehen dabei die im Frühjahr geborenen Zwillinge des Lisztaffenpärchens Erna und Erwin. In der ehemaligen Uhu-Voliere krächzt jetzt Kolkrabe Corax. Die neuen Alpakas Anna, Elsa und Olaf, die inzwischen schon bei Führungen und Kindergeburtstagen im kleineren Kreis gestreichelt werden können, mausern sich zu Streichellieblingen. Im neuen Tropicana erweisen sich die Rothandtamarine Tarzan und Jane als wahre schwarze Teufel, und Goldkopflöwenäffchen Sissi scheint sich die Warterei auf einen Partner mit allerlei Schabernack zu vertreiben. Bei den Maras, deren erster Nachwuchs weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit groß werden musste, werden jetzt erneut kleine Häschen erwartet. Auch bei den Minischweinen sollten demnächst Ferkel grunzen.

Der größten Beliebtheit, was sich auch in der Zahl von unglaublichen 25 Paten ausdrückt, erfreuen sich aber die Streifenhörnchen. Statt der ursprünglich vier sind es jetzt schon mal mindestens neun Tiere, die durch das Gehege am Tropicana wuseln. Doch es gibt auch nicht so gute Nachrichten. Nachdem der Tierparkverein bereits die Feste zu Ostern, Pfingsten, zum Kindertag und das Bienenfest absagen musste, trifft das nun auch für das Halloweenfest zu. "Wir können die Sicherheitsbestimmungen in Coronazeiten bei einem Fest mit Tausenden Besuchern einfach nicht einhalten", bedauert Stefan Teuber. Hoffnung hegt der Tierpark dagegen noch bei den Festen zum Schulanfang und bei Weihnachten im Tierpark, die nach derzeitigem Stand stattfinden sollen.

Das Fazit für das erste Halbjahr im Tierpark wird deshalb von Stefan Teuber dann auch so formuliert: "Wir haben mit allerlei Widrigkeiten zu kämpfen, doch mit unseren vielen treuen und neuen Fans einfach auch ein bisschen Schwein."


2. Juli 2020

Wie weiter mit unseren Planungen?

Veranstaltungsplakate

Das Bienenfest am Wochenende wird abgesagt. Gleiches gilt für Halloween. "Denn selbst wenn es weitere Lockerungen geben sollte, wir können die wie auch immer dann gearteten Sicherheitsmaßnamen bei tausenden Besuchern einfach nicht gewährleisten", erklärt Tierparkleiter Stefan Teuber. Die Absage des Festes, das einer wochenlangen Vorbereitung bedarf, fällt nicht leicht. Doch der Vorstand steht einmütig hinter dieser Entscheidung. "Gesundheit geht vor." Festhalten möchte der Tierparkverein nach derzeitigem Stand aber am Zuckertütenfest und am traditionellen Jahresausklang mit "Weihnachten im Tierpark". Beide Veranstaltungen ziehen weniger Besucher als das Halloweenfest an.


23. Juni 2020

Bewegung bei den Liszt-Äffchen

Lisztaffen-Nachwuchs

Die jungen Affen beginnen sich also langsam abzusetzen. Erst daneben, dann einige Schritte weg. Bei der kleinsten Aufregung werden sie von den Eltern aber wieder eingesammelt. Die Besucher haben das auch gleich gesehen und freuen sich über so viel Aktion. Bald wird richtig Bewegung reinkommen.

Lisztaffen-Nachwuchs

Lisztaffen-Nachwuchs

 


10. Juni 2020

Corax krächzt nun bei uns

Kolkrabe CoraxUnser Neuer - Kolkrabe Corax.

Da ist er, der Neue: Corax soll dieser Kolkrabe heißen. Er ist im ehemaligen Uhu-Käfig untergebracht. Noch ist er etwas scheu und unsicher in der neuen Umgebung. Wir haben ihn vom Zoo Hoyerswerda erhalten und hoffen, irgendwann ein Weibchen für ihn zu bekommen. Früher gab es im Tierpark übrigens schon mal einen Raben namens Corax.


4. Juni 2020

Tropicana öffnet wieder

RothandaffenDie Rothandaffen langweilen sich schon ziemlich lange - keine Besucher zu Coronazeiten.

Ab Sonnabend, den 6. Juni, kann im Eilenburger Tierpark auch das im November eröffnete Tropicana besichtigt werden. Das Hygienekonzept sieht allerdings eine Begrenzung der Besucherzahl vor. "Um möglichst vielen Gästen die Möglichkeit zu geben, bei Affen, Boa und Leguan vorbeizuschauen, wird die Aufenthaltsdauer auf 15 Minuten begrenzt", erläutert Tierparkchef Stefan Teuber. Es besteht ein Masken-Gebot.

Der Eilenburger Tierpark, der sieben Wochen geschlossen war, erfreut sich jetzt eines regen Zuspruchs. So zählte er allein zum Pfingstwochenende rund 3000 Gäste. Mit Abrechnungstag 31. Mai wurden insgesamt 22100 Eintrittskarten verkauft. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet dies allerdings ein Minus von 6000 Gästen.


2. Juni 2020

Öffnungszeiten in Zeiten von Corona

Der Tierpark ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf jeden Besucher.


22. Mai 2020

Überraschender Zwillingsnachwuchs

LisztaffenbabysDie zwei Lisztaffenbabys auf dem Rücken des Vaters.

Überraschenden Zuwachs kann der Eilenburger Tierpark vermelden. Zwei Lisztaffenbabys erkunden seit Sonntag, vorwiegend auf dem Rücken ihrer Eltern Erna und Erwin, das Gehege vor dem Hauptgebäude. "Wir hoffen auf das Glück von Sonntagskindern", erklärt dazu Stefan Teuber. Glück können die Eilenburger bei den Lisztaffen jedenfalls durchaus brauchen. Denn Erna, die vor drei Jahren in Eilenburg geboren wurde, hatte einen schweren Start. Bereits wenige Wochen nach der Geburt wurde sie von einer viele Rätsel aufgebenden Krankheit heimgesucht, der ihr Bruder erlag und sie zumindest schwächte. Sie blieb wohl auch deshalb etwas kleiner als üblich. "Und da Lisztaffen bereit nach 18 Monaten geschlechtsreif sind" so führt Stefan Teuber weiter aus, "haben wir gar nicht mehr damit gerechnet, dass unser Sorgenkind jemals Nachwuchs bekommen kann." Mit dem Männchen Erwin, der ein Jahr älter ist und 2017 von Zittau an die Mulde umzog, passte es jedenfalls von Anfang an. Die 140-tägige Tragzeit mit den Zwillingen verlief unkompliziert und unbemerkt, selbst wenn es den Tierpflegerinnen zwischenzeitlich schien, dass Erna etwas dicker geworden sei. Im Tierpark, wo seit der Wiedereröffnung am 4. Mai bereits knapp 5000 Besucher gezählt werden konnten, freut man sich jedenfalls über die Neuankömmlinge, die zu den Publikumslieblingen zählen. Neun Tierparkfans haben wohl auch deshalb die 100 Euro teure Patenschaft für sie abgeschlossen. In Corona-Zeiten gerieten die Lisztaffen allerdings etwas ins Hintertreffen. Von den 105 Patenurkunden, die vom Verein seit dem 15. März ausgedruckt werden konnten, blickte nicht ein einziges Mal ein Lisztaffe. "Aber das kann sich ja jetzt gern ändern", so Stefan Teuber.


12. Mai 2020

Ab Freitag öffnet der Freisitz

PfauPfau und Alpakas präsentieren sich den Besuchern.

In der ersten Woche nach der Wiedereröffnung konnte der Eilenburger Tierparkverein bereits über 2000 Gäste begrüßen. Da offensichtlich viele Eilenburger der Bitte folgten, in der Woche zu kommen, haben sich die Besucherströme gut verteilt. Es musste niemand warten oder gar abgewiesen werden, da die Grenze von maximal 235 Personen im Tierpark zu keinem Zeitpunkt überschritten wurde.

Ab Freitag, dem 15. Mai, geht dann auch die Gaststätte mit ihrem großzügigen Freisitz in den Normalbetrieb über.


2. Mai 2020

Einzelheiten zur Öffnung ab 4. Mai

Mit der heute veröffentlichten neuen Hygieneverfügung herrscht etwas mehr Klarheit: Der Tierpark öffnet ab dem 4. Mai täglich von 10 bis 18 Uhr, Tropicana und Freisitz müssen zumindest vorerst geschlossen bleiben. der Spielplatz ist aber offen. Es gibt eine eingeschränkte gastronomische Versorgung mit Waren, die sich für den Verzehr "auf der Hand" eignen. Die Besucherzahl muss auf 235 Personen begrenzt werden. In dem Zusammenhang wiederholt der Tierparkverein die Bitte insbesondere an die Eilenburger, den Tierpark vorrangig auch unter der Woche zu besuchen.


30. April 2020

Tierpark öffnet ab 4. Mai

Arbeiten am EingangArbeiten am Eingang.

Der Eilenburger Tierpark öffnet ab Montag wieder, allerdings mit Einschränkungen. So bleiben Freisitz, Spielpunkte und Spielplatz vorerst geschlossen. Die Gaststätte geht mit dem Verkauf aus dem Ladenfenster eingeschränkt an den Start. Beim Tropicana gibt es noch ein großes Fragezeichen. Denn die am 1. Mai veröffentlichte Allgemeinverfügung des Freistaates würde eine Öffnung unter Auflagen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erlauben. "Verlockend ist das schon", so Tierparkleiter Stefan Teuber. "doch wir müssen nun prüfen, ob wir das organisatorisch hinbekommen." Auch die Öffnungszeiten wurden angepasst. Bis auf Weiteres wird von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Dies hat den Hintergrund, dass die Tierpfleger vor der Öffnungszeit alle Arbeiten im Publikumsbereich verrichten können und so keinen direkten Kontakt zu den Besuchern haben. "Wir freuen uns riesig, dass wir endlich wieder starten können", sagt Tierparkchef Stefan Teuber. Er schätzt die Mindereinnahme wegen der knapp siebenwöchigen Schließzeit auf rund 50 000 Euro. Dabei wird es allerdings nicht bleiben, da zumindest bis zum Sommer sämtliche Führungen, Kindergeburtstage und Feste abgesagt werden müssen. Stefan Teuber: "Ein großer Dank geht daher umso mehr an alle Unterstützer." Seit Mitte März sind inzwischen knapp 10 000 Euro an Spenden und Patenschaftsgelder eingegangen.


27. April 2020

Wiedereröffnung liegt in greifbarer Nähe

Göttinger MinieberUnser neuer Göttinger Minieber.

Nicht nur die inzwischen komplette Alpaka-Familie freut sich auf die Tierparkbesucher. "Wir sind einfach nur erleichtert, dass wir am 4. Mai wieder öffnen dürfen", so Eilenburgs Tierparkchef Stefan Teuber. Auch wenn das Jahr noch lang ist, dem Tierpark fehlen mit der sechswöchigen Schließzeit im Frühjahr 2020 mindestens 10 000 bis 15 000 Besucher, was eine Mindereinnahme von 40 000 und 60 000 Euro bedeutet. Eingegangene Spenden und Patenschaftsgelder von rund 7000 Euro federn diesen Verlust allerdings etwas ab, "worüber wir sehr dankbar sind". Trotzdem setzt der Tierparkverein als Träger der Einrichtung darauf, dass die Besucher nun trotz weiterer Schließung des Tropicanas, des Freisitzes und des Spielplatzes ab 4. Mai Lust darauf haben, etliche Neuerungen zu entdecken. Dazu gehört sicher der Nachwuchs von Wollschwein Alf und der bei den Maras. Die offensichtlichste kommt aber mit den Alpakas mit einem Niedlichkeitsbonus daher. Nachdem die schwarze und weiße Stute bereits seit 31. März auf der ehemaligen Lamakoppel grasen, gab es am vorigen Donnerstag mit dem braunen Hengst aus dem Zoo Hirschfeld die Familienzusammenführung. Mit dem gleichen Transport kam übrigens auch ein Minischwein-Eber, der wegen Inzuchtgefahr in Hirschfeld ausziehen musste. Im Gegensatz zu den Alpakas, die noch zu jung für Nachwuchs sind, fackelte der Eber im gesetzten Alter von fünf Jahren nicht lange, so dass noch in diesem Jahr mit Nachwuchs bei den Göttinger Minischweinen zu rechnen ist.

Der Tierpark hat ab Montag täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen und Kindergeburtstage sind aber ebenso wie das Tierparkfest zu Pfingsten abgesagt. Inwieweit es aber zumindest eine gastronomische Notversorgung geben darf, wird noch geklärt.


20. April 2020

Tierpark bleibt weiter geschlossen

unsere drei AlpakasNun sind wir zu dritt und warten auf Euch.

Der Tierpark bleibt noch bis mindestens 3. Mai und damit auf jeden Fall mehr als sechs Wochen ausgerechnet in der besucherstärksten Jahreszeit geschlossen. Und auch danach wird es Einschränkungen geben. Ob es beispielsweise bis zum Jahresende überhaupt irgendwelche Feste geben wird, ist derzeit völlig unklar. Damit lässt sich der Verlust für den Tierparkverein derzeit nicht beziffern. Doch grob geschätzt kann man davon ausgehen, dass der Tierpark selbst bei durchgehender Öffnung ab 4. Mai in diesem Jahr mindestens rund 10 000 bis 15 000 Gäste weniger begrüßen kann. "Das bedeutet für uns unterm Strich eine Mindereinnahme von mindestens 40 bis 60 000 Euro und damit einen ganz tiefen Griff in die Rücklage", so Tierparkleiter Stefan Teuber. Vorsorglich wurde deshalb bereits der für 2020 /2021 geplante Komplettumbau des Eingangsbereiches auf Eis gelegt.

Die Besucher sind die wichtigste Währung des Tierparkvereins. Denn sie zahlen nicht nur Eintritt, sondern lassen eben auch die Münzen in Futter- und Karussellautomaten klimpern und sorgen dafür, dass die Gastronomie die Pacht entrichten kann.

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Der Tierpark erfährt in diesen Wochen sehr viel Zuspruch. "Allein seit der Schließung des Tierparks Mitte März haben wir 72 Patenurkunden gedruckt", berichtet die Patenschafts-Verantwortliche Ilka Fischer. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2019 waren es 125.

Von den Urkunden piepst, zwitschert, meckert, gegrunzt und iaaht es. Die eher stillen Streifenhörnchen haben zudem mit aktuell 22 Paten in Sachen Beliebtheit eine ganz neue Spitzenhöhe erreicht. Die Alpakas, die erst seit 31. März auf der Lamakoppel weiden, konnten nicht nur vier Lama-Paten von sich überzeugen, sondern auch bereits drei neue gewinnen. Noch erstaunlicher verlief die Entwicklung bei ihren Nachbarn, Familie Esel. Die Esel konnten ihre Fanzahl in den vergangenen vier Wochen von vier auf acht glatt verdoppeln, was sonst keiner Tierart gelang. Doch vielleicht, so die Vermutung im Tierpark, haben die Esel auch mit ihrer Gastfreundlichkeit gegenüber den Alpakas und mit ihrer Geschichte vom Esel als besseren Osterhasen einfach nur viel Sympathie gewonnen. Egal, der Tierpark freut sich auch weiterhin über jeden Paten und über jede Spende. Letztere werden oft mit aufmunternden Worten wie "virtueller Eintritt Ostern", "für die fleißigen Mitarbeiter und die Tiere" oder als "Spende während der Tierparkschließung" überwiesen. Und natürlich hilft auch die Spende des Krostitzer Landwirtes Karl Koch, der Heu im Wert von 1000 Euro vorbeibrachte. Vielen Dank!

Eingenommenes Patengeld seit 15. März: 4200 Euro von 72 Paten
Eingenommene Geldspenden seit 15. März: 3400 Euro von knapp 50 Spendern


9. April 2020

Esel sind die besseren Osterhasen

AlpakasDie beiden Alpakas beschnuppern Familie Esel.

Diesen Schreck in der Morgenstunde Anfang April wird Tierpflegerin Peggy Tessmann nicht so schnell vergessen: "Ich bin morgens ganz normal zum Dienst erschienen und staunte nicht schlecht, als ich in den leeren Alpakastall blickte." Auch auf der Koppel fand ich die beiden Stuten nicht." Sollten die beiden Alpakastuten, die schon am ersten Tag freundschaftliche Bande zu den benachbarten Eseln knüpften, vielleicht dorthin ausgebüxt sein?
Die Tierpflegerin schaute also auch im Eselstall und sah – alle drei Esel in vorderster Front, aber keine Alpakas. Der Tierparkleiter wurde informiert, die Suche fortgesetzt. Letztendlich doch noch mit Erfolg im Stall: Die Esel hatten mit ihrer etwas größeren Statur die Alpakas in ihrem Stall so geschickt verdeckt, dass diese auf den ersten Blick nicht zu sehen waren.

"Die Alpakas haben also lieber bei den Eseln Party gefeiert als in ihrem Stall zu schlafen" kommentiert Stefan Teuber den Ausflug der Alpakas im Teenager-Alter mit einem Schmunzeln. Zum Glück seien ja selbst in Corona-Zeiten solche Zusammenkünfte nur bei Menschen unter Strafe gestellt. Die Alpakas kamen damit straffrei davon. Trotzdem wurde gehandelt. Bei den offensichtlich zu weit auseinander stehenden Abstandsstangen in Richtung Nachbarkoppel wurde nachjustiert, auch weil der Alpakahengst erwartet wird. Ob es nach dessen Einleben zu einem bisher so noch nicht praktizierten Zusammenführen von beiden Tierarten kommt, bleibt abzuwarten.

Doch dafür steht schon jetzt fest: Im Eilenburger Tierpark sind die Esel die besseren Osterhasen. Sie können nämlich selbst ganz große Tiere richtig gut verstecken.


7. April 2020

Ein Dank an unsere Paten in Zeiten von Corona

Im Eilenburger Tierpark wäre jetzt eigentlich Hochsaison. Schließlich lockt die Frühjahrssonne wie keine andere die Besucher in den Tierpark. Doch wegen Corona müssen nicht nur die neuen Alpaka-Stuten wie auch der Mara-Nachwuchs unbewundert bleiben. "Wir werden diese Phase aber überstehen", beschwichtigt Tierparkleiter Stefan Teuber, "auch wenn die damit einhergehenden Verluste natürlich hart sind." Denn die Eintritt zahlenden Besucher sind für den Tierpark in Vereinsträgerschaft nun einmal die wichtigste Währung.

Welche Konsequenzen die mindestens fünfwöchige verordnete Schließzeit hat, lasse sich derzeit noch nicht sagen. Die Versorgung der Tiere sei auf jeden Fall gesichert. "Eventuell", so Stefan Teuber, "müssen wir aber die nächsten Investitionsvorhaben, wie die Umgestaltung des Eingangsbereichs samt neuen Kassenhaus verschieben." Der Tierpark ist daher für jede Spende dankbar. Zudem helfe der Abschluss von Tierpatenschaften, die es wie im Leipziger Zoo auch in Eilenburg gibt. Erfreulich, langjährige Paten wie Oberbürgermeister Ralf Scheler oder Ex-Skispringerin Ulrike Gräßler haben in diesen Tagen für Alpaka- und Wollschwein Untestützung signalisiert. Und der Ex-Eilenburger und heutige Berliner Matthias Hein schießt in Sachen Unterstützung sogar sprichwörtlich den Vogel ab. Er hat sein ohnehin finanzkräftiges Engagement noch mal kräftig aufgestockt und für sich und seine Familie 1000 Euro für 17 Patentiere überwiesen. Das hilft und macht Mut zugleich. Stefan Teuber: "Der Tierpark sagt dafür einfach nur ganz vielen Dank!"

Kontoverbindung für Spenden
Tierparkverein Eilenburg
IBAN DE54 8605 5592 2230 0022 71
BIC WELADE8LXXX
Sparkasse Leipzig

1. April 2020

Das ist kein April-Scherz

AlpakasDie beiden neuen Alpakas.

Nach den Maras, wo es jüngst den ersten Nachwuchs gab, gibt es nun mit den beiden Alpaka-Stuten weitere Neuankömmlinge. Aber auch sie müssen wegen der Corona-Schließung ihre ersten Wochen ohne Bewunderung der Besucher auskommen. Die beiden Stuten aus privater Hand treten die Nachfolge der Lamas an. Da sie etwas kleiner sind, eignen sie sich besser für die Haustierkoppel. Die beiden Neuen haben noch am ersten Tag nicht nur die Koppel erkundet, sondern sich auch noch mit ihren Nachbarn, der Familie Esel, bekannt gemacht, was nicht nur für die Neuen sehr aufregend war. In den nächsten Tagen soll nun auch noch ein junger Alpakahengst in den Tierpark einziehen.


25. März 2020

Mara-Nachwuchs ohne Publikum

Mara-NachwuchsDer Mara-Nachwuchs im Eilenburger Tierpark.

Sie sind so klein, dass sie noch in eine Hand passen würden. Doch sie sorgten schon in den ersten Lebensstunden doppelt für riesengroße Aufregung im Eilenburger Tierpark: Die Rede ist von den drei kleinen Maras, die hier am Montagvormittag das Licht der Welt erblickten. Zunächst fand eines der Jungen, dass das Gras außerhalb des Geheges doch viel grüner sei und schlüpfte durch den Zaun. Bis zur Wieder-Zusammenführung der Familie dank der eingreifenden Tierpfleger bedeutete dies Stress pur für die Eltern. Der Zaun wurde noch am gleichen Tag abgedichtet.

Am Dienstagmorgen folgte dann der nächste Schreck: Alle drei Jungen waren einfach weg. Tierparkleiter Stefan Teuber: "Sie waren weder bei den Eltern, noch in der unterirdischen Röhre, noch in ihrem Unterstand und auch nicht unter der großen Wurzel. Sie waren einfach spurlos verschwunden." Im Tierpark wurde verzweifelt überlegt: Hat sie ein Raubvogel geholt oder sind sie doch irgendwo der Kälte erlegen? 10 Uhr gab es die allerbeste Antwort: Nichts von dem. "Sie waren, woher auch immer, auf einmal wieder aufgetaucht", freute sich ein sichtlich erleichteter Stefan Teuber.

Trotzdem wird nun nachjustiert. Die Maras kommen in Tropicana-Quarantäne, ziehen in die Außenvoliere des Warmhauses um. Ein kleiner Elektrozaun, der sie ansonsten davon abhält, auf den Besucherpfad zu hoppeln, wurde noch am Dienstag demontiert, die unterirdische Verbindungsröhre zur Mara-Koppel gesperrt. Sicherheit geht vor, zumindest bis das Jungvolk etwas größer ist. Damit es sich nicht doch noch "der Geier holt".

PS: Der Tierparkverein bedankt sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei den inzwischen neun Mara-Paten. Mit ihrer 40-Euro kostenden Patenschaft machen sie solche kurzfristigen Baumaßnahmen im Tierpark auch in Corona-Zeiten möglich.


17. März 2020

Corona-Virus: Tierpark schließt ab 18. März

Ab Mittwoch, den 18. März, wird der Tierpark geschlossen. "Wir warten zwar noch auf den Erlass der sächsischen Staatsregierung, haben aber intern bereits alle entsprechenden Festlegungen für eine komplette Schließung ab Mittwoch getroffen", erklärte Tierparkleiter Stefan Teuber am Dienstagvormittag. Für den Tierparkverein als Träger der Freizeiteinrichtung stellt die Schließung einen herben Schlag da, da das Frühjahr traditionell zu den besucherstarken Zeiten gehört. In dem für die Mitgliederversammlung bereits vorbereiteten Finanzbericht heißt es dazu: "Unsere wichtigste Währung bleibt auch 2020 der Besucher." Im vergangenen Jahr, als der Tierpark mit 86 000 Euro einen neuen Besucherrekord erzielte, wurden allein über den Eintritt rund 220 000 Euro generiert. Stefan Teuber sagt aber auch: "Es gibt dennoch sicher noch andere, die stärker als wir betroffen sind. Unsere Saison ist lang, und wir hoffen natürlich darauf, dass wir den jetzigen Ausfall zumindest teilweise wieder kompensieren können."

Ebenfalls betroffen von der Schließung ist die Gaststätte, die sich auf dem Tierparkgelände befindet. Sie muss ab Mittwoch ebenfalls geschlossen bleiben.


16. März 2020

Der Eilenburger Tierpark bleibt geöffnet

Ja, aber er fährt auf Sparflamme. Die wohl einschneidendsten Maßnahmen für die Besucher: Sowohl das Tropicana als auch der Gastraum bleiben ab sofort geschlossen. Die Versorgung wird damit nur noch über die Fensterluke, und bei Bedarf zusätzlich über Grillstand und Getränkewagen, abgesichert. Gegessen werden kann auf dem Freisitz.

"Wir wollen damit einerseits die Möglichkeit bieten, den Tierpark als ein Anlaufpunkt im Freien auch in Corona-Zeiten zu erhalten, andererseits den engen Kontakt unter Besuchern und Personal verhindern", begründet Tierparkchef Stefan Teuber dieses Vorgehen. Enger Kontakt ließe sich beim Offenhalten des Tropicanas, wo in besucherstarken Zeiten in der Regel derzeit immer noch ein Tierpfleger vor Ort ist, aber nicht vermeiden, so dass der Vorstand diese Maßnahme auf elektronischem Weg im Umlaufverfahren so treffen musste.

Abgesagt wurden zudem bis auf Weiteres sämtliche Kindergeburtstage und Führungen sowie die für den 26. März geplante Mitgliederversammlung.


10. März 2020

"Unsere Mieter profitieren vom Tierpark"

EWV übernimmt besondere Patenschaft

RothandtamarineEWV übernimmt Patenschaft über die Rothandtamarine.

Die Rothandtamarine im Glück: Erst haben sich die Tierpflegerinnen des Eilenburger Tierparks in die knapp 30 Zentimeter großen schwarzen Teufel verliebt. Schnell war damit klar: Die Krallenaffen, die eigentlich nur als temporäre Besetzung für die nicht lieferbaren Kaiserschnurrbart­tamarine gedacht waren, bleiben dauerhaft im neuen Eilenburger Tropenhaus.

Inzwischen steht auch fest: Die beiden, die seit wenigen Tagen übrigens Tarzan und Jane heißen, haben mit der Eilenburger Wohnungsbau und -verwaltungsgesellschaft (EWV) eine besondere Patin gefunden. Denn sie hat die Patenschaft nicht nur über beide Tiere, sondern auch noch gleich für fünf Jahre übernommen. 2500 Euro hat die EWV dafür auf einen Schlag an den Tierparkverein überwiesen und damit so viel wie noch kein anderer der aktuell 120 Paten. Die EWV, die auch schon den Hutaffen-Tierpark-Wegweiser an der Hausfassade im Bereich des Marktplatzes mitfinanziert hat, sieht das Geld gut angelegt. Geschäftsführerin Birgit Bendix-Bade: "Wir sind natürlich für unsere Mieter an einem schönen Umfeld interessiert. Der Tierpark gehört dazu. Was ich hier nicht nur im Tropicana gesehen habe, davon bin ich, die zugegebenermaßen etliche Jahre nicht im Tierpark war, einfach nur begeistert."

Affenliebe darf weitergehen

Jane und Tarzan hätten natürlich auch ohne diese Patin immer ausreichend viel Futter, das vor allem aus frischen Gemüse und Obst besteht, bekommen. Doch die 2500 Euro helfen dem Tierparkverein, der nur ein Drittel seines 450 000-Euro-Etats als städtischen Zuschuss bekommt, um das neu eröffnete Tropicana weiter zu entwickeln. Und wer weiß, wohin die Affenliebe noch führt. Nachwuchs wäre jedenfalls willkommen.


28. Februar 2020

Freud und Leid bei unseren Tieren

Göttinger MinischweineUnsere Göttinger Minischweine

Bei den Göttinger Minischweinen, zwei Sauen und einem kastrierten Eber, gibt es demnächst noch einen Eber, der im Tierpark Hirschfeld wegen Inzuchtgefahr ausziehen muss. Der Sechsjährige, der damit durchaus schon zu den reiferen Semestern zählt, darf bei den Eilenburger Minischweinen nun gern noch zwei, drei Jahre für Nachwuchs sorgen.

Kolkraben folgen auf den Uhus

UhuDas war unser Uhu.

Der letzte Uhu im Eilenburger Tierpark ist altersbedingt verstorben. Er hatte zuletzt nach dem Ableben seines Partners im vergangenen Jahr hier alleine gelebt. Die beiden Uhus selbst kamen bereits 2007 als Fundtiere über den Tierpark Eisenberg an die Mulde. "Ihr genaues Alter kennen wir damit gar nicht", so Tierparkchef Stefan Teuber.
Die Voliere soll nun aber nicht wieder mit der größten Eulenart besetzt werden, sondern mit Kolkraben. Es handelt sich dabei um den mit über 60 Zentimeter größten Singvogel der Welt, der auch als Götter- und Galgenvogel bekannt ist. Im Mai oder Juni zieht zunächst ein junger Kolkrabenmann nach Eilenburg um. Der Kolkrabe, der mit einem Transport des Hoyerswerdaer Zoos aus den Niederlanden kommt, soll dann aber noch ein Weibchen an seine Seite bekommen.

Alpakas sind die neuen Lamas

Abschied von den LamasLamafohlen wurden jedes Jahr geboren.

Der Eilenburger Tierpark möchte künftig statt der Lamas Alpakas zeigen. Diese Entscheidung wurde auch dadurch begünstigt, weil Publikumsliebling Lama Oskar inzwischen verstorben ist. Oskar, der sich im Gegensatz zu seinen Frauen auch am Halfter führen ließ, war 2005 in den Tierpark gekommen. Er hatte bei seinen Stuten Schoko und Sahne, für die nun ein neuer Besitzer gesucht wird, für viel süßen Nachwuchs gesorgt. Ein Alpakahengst wird jedenfalls noch vor Ostern aus dem Tierpark Hirschfeld an die Mulde umziehen. Er bekommt eine schwarze und eine braune Alpakastute von einem privaten Züchter aus Oschersleben an seine Seite.


27. Februar 2020

Der erste Nachwuchs im Eilenburger Tierpark 2020

Unsere zwei FerkelUnsere zwei Ferkel.

Wollschwein Alf II. hat an den beiden jungen Sauen Brunhild und Kriemhild offensichtlich Gefallen gefunden. Zunächst hat nun Kriemhild für Nachwuchs gesorgt, wobei von ihrem ersten Wurf allerdings nur zwei der vier Ferkel lebend zur Welt kamen. Dafür sind diese quicklebendig und werden, voraussichtlich ab Ende März, dann auch die Streicheleinheiten der Besucher entgegen nehmen. Sie können dabei aber auf Verstärkung hoffen. Denn auch von Brunhild erhofft sich der Eilenburger Tierpark in der nächsten Zeit Ferkel.

Nachwuchs wird demnächst übrigens auch bei den Maras und bei den Ziegen erwartet. Auch bei den Miniponys sollte es klappen. Ob allerdings der noch sehr junge Eselhengst Billy bei Eseldame Peggy Erfolg hatte und der ebenfalls noch sehr junge Hutaffe August der Starke schon bei seinen Frauen punkten konnte, muss abgewartet werden.


21. Februar 2020

Neuigkeiten aus dem Tropicana

RothandtamarinEiner unserer Rothandtamarine

Das haben die beiden Rothandtamarine richtig clever angestellt. Die Brüder, die kurz vor der Eröffnung des Tropicanas am 15. November vorigen Jahres quasi als temporär gedachte Besetzung für die nicht beschaffbaren Kaiserschnurrbarttamarine nach Eilenburg kamen, haben die Tierpflegerinnen um den Finger gewickelt. "Unsere Frauen haben sich in die schwarzen kleinen Teufel verliebt", bringt es Tierparkchef Stefan Teuber auf den Punkt. Abgeben ist damit keine wirkliche Option mehr. Sie dürfen bleiben. "Zumindest zur Hälfte" schränkt Stefan Teuber ein. "Denn mit dem Köthener Zoo wurde ein Tausch Männchen gegen Weibchen vereinbart, der am vorigen Mittwoch erfolgte."

Sissi bekommt neuen Braunschweiger Partner

Auch das Goldkopflöwenäffchen Sissi soll nicht mehr lange allein bleiben. Ihr Partner, den die Eilenburger vom Braunschweiger Zoo abgekauft haben, kam wohl schon krank an die Mulde, konnte sich zuletzt nicht mal mehr auf dem Baum halten konnte und musste eingeschläfert werden. Stefan Teuber: "Hier werden wir mit Braunschweig eine faire Regelung finden müssen." Voraussichtlich bekommt Sissi, die ganz offensichtlich auch allein gut zurecht kommt, aber einen nächsten Braunschweiger an ihre Seite. Doch auch ansonsten gibt es in dem Tropicana durchaus Aufregung. Für die größte sorgten vor wenigen Tagen ausgerechnet die Boas, die die Besucher in der Regel meist nur still liegend unter der Rotlichtlampe beobachten.

Boa wird von Straußenhahn gelockt

Es handelt sich dabei um zwei über zwei Meter große Weibchen. Vorstandsmitglied Peter Müller erinnert sich an die Geschehnisse so: " Ich erhielt an einem Vormittag gegen 9.30 Uhr den Anruf, dass eine Boa aus der Hütte raus und im Tropicana unterwegs ist." Der Rödgener, der schon Tiere zwischen Maus- und Pferdegröße trainiert hat, eilte sofort in den, zum Glück Besucher leeren, Tierpark. "Keine Minute zu früh", schätzt er ein. Die Boa hatte sich nämlich bereits einen Straußenwachtelhahn geschnappt und wollte damit unter der Heizung verschwinden. "Da war alle Kraft notwendig, um das in letzter Minute zu verhindern", erklärt der durchaus das Zupacken gewohnte Peter Müller, der auch Erfahrung mit verschiedensten Schlangen hat. Wäre es so gekommen, hätte man die gesamte Verkleidung abbauen müssen. Das und damit auch die Schließung des Tropicanas an diesem Tag konnte in letzter Minute verhindert werden.

Schlangen sind Ausbruchskünstler

"Schlangen sind reine Ausbruchskünstler", resümiert Stefan Teuber, der übrigens wegen eines Klinikaufenthaltes selbst nicht eingreifen konnte, im Nachhinein. Hinzu komme, dass die Schlangen, die im Tropicana ideale Bedingungen vorfinden, sehr agil sind. Er führt weiter aus: "Sie haben damit aber auch ordentlichen Appetit." Mit dem Straußenhahn, der als einer von zweien ohnehin nicht auf Dauer im Tropicana hätte bleiben können, haben die Eilenburger jedenfalls Lehrgeld bezahlt. Und reagiert. Das Drahtgitter über der Boahütte, dass die Ausreißerin mit gewaltiger Kraft einfach aufgedrückt hat, wurde inzwischen noch einmal verstärkt. Zudem hat sich der unerwünschte Ausflug für die Boas auch anders ausgewirkt: Die Würgeschlangen, die sich von Vögeln und kleinen Säuger ernähren, bekommen seitdem öfter Futter angeboten.


Und übrigens, die Jahreshöhepunkte sind unter "Veranstaltungen" für 2020 festgeschrieben. Die Angebote für Kindergeburtstage stehen unter "Sonstige Angebote".


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