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Tiere in Eilenburg aktuelle Jahreskarte

Eilenburgs neue Tropenwelt

Hereinspaziert:

Goldkopflöwenäffchen Goldkopflöwenäffchen bewohnen das neue Tropicana.
Foto: Wolfgang Sens (LVZ)

Die Pendeltür schwingt auf und gibt den Weg ins Dschungeldorf frei. Es handelt sich um ein Dorf, das die Menschen verlassen haben und das nun von der Natur zurückerobert wird. Schiefe Robinienstämme rahmen es ein. Ein Trampelpfad, den auch der mit 70 Zentimeter überdimensionierte Pampa-Hase Mara nutzt, führt in das Reich von Tropenaffen, Riesenschlange und Straußwachtel und windet sich bis zu einem zerfallenen Dorfeingang. Hinter dieser Pforte, in der auch Bruchsteine aus ehemaligen Tierparkfundamenten stecken, verbirgt sich das eigentliche Tropicana. Einmal drin in dieser unbekannten Welt, muss der Gast entscheiden, ob er die jetzigen Bewohner von einem mit Hölzern, Mulch und Steinen ausgelegten Weg samt einer kleinen Brücke beobachtet oder ob er dafür in einem Baum nach oben klettert. Aus diesem führt dann in etwa zwei Metern Höhe ein mit Netzen gesicherter Holzsteg heraus, den mitunter auch Goldkopflöwenaffen und Rothandtamarine für sich entdecken. Doch was lugt da hinten hervor? Unter dem Blätterdach versteckt sich eine schon etwas zerfallene Dschungelhütte. Durch zwei verschieden hohe und schiefe Fenster lässt sich ein Blick ins Innere wagen. Dort stört die Boa nicht, dass diese einst von zweibeinigen Wesen gebaut und bewohnt wurde. Etwas genauer hinschauen muss man, um die Vogelspinne und die Riesenstabschrecke zu entdecken. Doch bitte nicht über die 25 Zentimeter große Straußwachtel stolpern, deren "si-jul" sich mit dem Plätschern des Wassers mischt. Denn im Tropciana regnet es natürlich auch, schlängelt sich ein kleiner Bach vor und hinter einer kleinen Furt. Er windet sich in Richtung einer zweiten Behausung. Denn natürlich steht in diesem Dschungeldorf nicht nur eine Hütte. Eine zweite duckt sich kurz vor dem Ausgang. – Wer darin wohnt? Das soll auch an dieser Stelle eine Überraschung für die Entdecker des Dschungeldorfes bleiben.

Die Geschichte:

Das neue Tropicana wurde am 15. November 2019 eröffnet. Doch die Geschichte begann weit früher. Denn bereits etwa ein halbes Jahr nach der notwendigen Schließung des alten Tropicanas beschlossen die Vereinsmitglieder im November 2014 den Neubau. Unmittelbar danach begannen die Planungen samt Kostenkalkulationen. Viele Entwürfe wurden auch unter Einbeziehung von Experten befreundeter Zoos angefertigt, diskutiert, verworfen, neu erstellt und modifiziert. Im März 2016 stand dann fest, dass mit einem bei 400 000 Euro gedeckelten Budget ein schlichter 12 mal 18 Meter großer Baukörper im hinteren Bereich der Exotenwelt errichtet werden soll, der mit Bambus und Schilf, Holzstämmen und auf der Südseite von einem Außengehege kaschiert werden soll. Das Konzept für den Innenausbau wurde gemeinsam mit der künstlerischen Holzgestaltung Bergmann GmbH aus Görlitz entworfen und umgesetzt. Ergänzt wird der Bereich inzwischen vor dem Betreten durch das Streifenhörnchengehege. Beim Hinaustreten freuen sich Maras und Kängurus auf die Besucher.

Am Freitag, dem 15. November 2019, war die feierliche Eröffnung des neuen Tropicana. Eine kleine Bildergalerie liefert ein paar Eindrücke.

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Öffnungszeiten

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Eintrittspreise

Erwachsene 4 EUR
Ermäßigte 2 EUR
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